Joseph BeerJoseph Beer war vor Ausbruch des 2. Weltkriegs der kommende „Shooting Star“ der Österreichischen Komponistenwelt und hat mit den beiden berühmten Librettisten Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald unter Anderem diese Sensationsoperette (Polnische Hochzeit) geschaffen. Die Österreichische Erstaufführung sollte mit Richard Tauber in der Hauptrolle im Theater an der Wien stattfinden. Der Einmarsch der Nazionalsozialisten und die Verfolgungen beendeten abrupt die Probenvorbereitungen. Joseph Beer konnte nach Frankreich flüchten und sich während der Zeit des Regimes im Französischen Hinterland verstecken, Fritz Löhner-Beda (Buchenwaldlied) ist im KZ ermordet worden und Alfred Grünwald konnte, trotz Verhaftung, gerade noch rechtzeitig in die USA emigrieren. In tiefer Verbitterung hat Joseph Beer bis zu seinem Tod 1987 in Nizza, nie wieder Österreichischen Boden betreten und ein Aufführungsverbot aller seiner Werke für Deutschland und Österreich verhängt. Seine Töchter Beatrice und Susanne haben nun mit dem Musikverlag Doblinger Kontakt aufgenommen um die Musik Joseph Beers wieder zum Leben zu erwecken. Dabei offenbarte sich eine Musikalische Sensation: Das musikalische „Missing Link“ zwischen Kálmán und Gershwin.
Der Komponist Joseph Beer
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